Training: Erneuerungskompetenz steigern als Führungskraft
Change Leadership Training
Im Change Leadership Training lernst Du, Dein Team durch Veränderung zu führen und dabei selbst handlungsfähig zu bleiben. Kostendruck, Digitalisierung und KI, neue Strukturen: Transformations- und Change-Prozesse lösen bei den Beteiligten oft Unsicherheit und Widerstand aus.
Wir arbeiten nicht an der methodischen Planung, sondern an Deiner Rolle darin: Orientierung geben, Emotionen aushalten, Mitarbeiter*innen mitnehmen. Du entwickelst Erneuerungskompetenz, die auch in der übernächsten Transformation hilft.
Dein Benefit: Souveränität im Wandel
- Souverän behältst Du auch in komplexen Transformationen den Überblick und hältst Kurs
- Du förderst Motivation, nutzt Skepsis in Deinem Team konstruktiv und erhöhst die Erneuerungsbereitschaft
- Wirkungsvolle Change-Tools helfen Dir, Vertrauen aufzubauen und Veränderungen erfolgreich zu gestalten
„Veränderung ist die einzige Konstante in der VUKA- und BANI-Welt – entwickle Deine Erneuerungskompetenz weiter!“
Inhalte: Erfolgsfaktoren für wirksame Transformation
- It’s a VUKA/ BANI-World: Die Symptome erkennen und Anforderungen an Führung in Veränderungsprozessen annehmen
- Top Down vs. Bottom Up: Erneuerungsprinzipien in Organisationen systemisch begreifen und nach ihnen handeln
- Phasen im Change und emotionale Verarbeitung von Veränderungen: die Psychologie des Wandels verstehen und nutzen
- 6 im Fokus: Standortbestimmung für Dein Team und Deine Hebel für wirksames Navigieren als Führungskraft
- Resilienz im Wandel: Krisenkompetenz, (Ver-)Lernbereitschaft, Eigenverantwortung und Optimismus fördern
- Ständig alles anders: Die eigenen inneren Reaktionsmuster ergründen und bearbeiten, selbst gut in Energie bleiben
Learning Journey
- 1,5h E-Academy-Vorbereitung: Erste Impulse und Lernzielreflexion
- 2 Tage Workshop (Präsenz oder 4 Live-Online-Sessions à 3,5h)
- Umsetzungsbegleitung on demand
So meisterst Du Transformationen souverän
Rolle der Führungskraft?
In Veränderungsprozessen übersetzt Du die Strategie in den Arbeitsalltag Deines Teams. Du gibst Orientierung, wenn Ziele sich verschieben, und hältst den Kontakt zu den Betroffenen.
Diese Aufgabe beginnt früher, als die meisten denken. Sobald eine Veränderung angekündigt ist, entscheidet sich an Deinem Verhalten, ob Dein Team die Richtung versteht oder Gerüchte die Lücke füllen. Du erklärst den Sinn hinter der Entscheidung, machst transparent, was noch offen ist, und benennst, was für die einzelnen Rollen konkret anders wird.
Dazu kommt eine Aufgabe, die in keinem Projektplan steht: das Aushalten von Reaktionen. Menschen verarbeiten Wandel unterschiedlich, von offener Zustimmung über stilles Abwarten bis zu deutlichem Widerstand. Wer diese Phasen kennt, deutet Skepsis nicht als Illoyalität, sondern als Information über das, was gerade fehlt.
Führung in Veränderungsprozessen heißt auch, Verantwortung für die Richtung zu übernehmen. Du übersetzt die Vision des Unternehmens in Bilder, die im Team ankommen, und richtest die tägliche Arbeit daran aus. Wer nur weitergibt, was von oben kommt, bleibt Bote. Wenn Du dagegen erklärst, warum ein Schritt notwendig ist, gibst Du Deinem Team eine Grundlage zum Handeln. So wird eine Veränderung erfolgreich umgesetzt statt nur beschlossen.
Im Training bestimmst Du Deinen Standort in dieser Doppelrolle. Du bist selbst von der Veränderung betroffen und begleitest gleichzeitig andere hindurch. Wir arbeiten an beidem: an Deiner Klarheit nach außen und an Deiner Stabilität nach innen.
Für wen ist das Training?
Angesprochen sind Führungskräfte mit Personalverantwortung, Projektleitungen in Transformationsvorhaben und alle, die Mitarbeiter*innen durch Veränderung begleiten.
Besonders passend ist es, wenn Du gerade mittendrin steckst: eine Reorganisation läuft an, ein neues Tool verändert Abläufe, Bereiche werden zusammengelegt. Auch ohne konkretes Vorhaben lohnt sich der Einstieg, denn Erneuerungskompetenz lässt sich in ruhigen Phasen leichter aufbauen als unter Druck.
Methodenkenntnisse brauchst Du nicht. Es geht nicht um Planungswissen, sondern um Deine Führungsarbeit in der Veränderung. Erfahrene Leader profitieren trotzdem, weil wir an individuellen Fällen arbeiten und die Flughöhe an die Gruppe anpassen. Wir empfehlen 8 bis 12 Teilnehmende, ab größeren Gruppen begleiten zwei Trainer*innen den Workshop.
Die Herausforderungen unterscheiden sich je nach Position. Auf der ersten Führungsebene geht es um Entscheidungen und deren Begründung, im mittleren Management um Übersetzung nach unten und nach oben zugleich. Wir greifen beide Perspektiven auf, damit Du Deine Fähigkeit zur Einordnung stärkst. Der Austausch mit Kolleg*innen aus anderen Branchen schärft dabei den eigenen Blick.
Geeignet ist das Format außerdem für Führungsteams, die gemeinsam buchen. Ihr entwickelt dann ein geteiltes Verständnis davon, wie Ihr Veränderung in Eurer Organisation kommuniziert, und stimmt Eure Botschaften aufeinander ab. Das spart im laufenden Prozess viele Rückfragen.
Welche Kompetenzen wachsen?
Vier Führungskompetenzen stehen im Zentrum: Orientierung geben, Beteiligung organisieren, Emotionen regulieren und die eigene Resilienz fördern.
Orientierung heißt, aus einer komplexen Ausgangslage wenige klare Aussagen zu machen. Du übst, eine Veränderung so zu beschreiben, dass Dein Team den Sinn versteht und weiß, was im nächsten Quartal von ihm erwartet wird.
Beteiligung heißt, Menschen an den Stellen einzubinden, an denen ihr Wissen den Prozess verbessert. Du entscheidest bewusst, was vorgegeben ist und was gemeinsam gestaltet wird, und Du kommunizierst diese Grenze offen. Scheinbeteiligung beschädigt Vertrauen schneller als eine klare Ansage.
Emotionale Regulation heißt, Ängste und Ärger stehen zu lassen, ohne sie persönlich zu nehmen. Du lernst Gesprächstechniken, mit denen Du Druck aus einer Situation nimmst und trotzdem beim Ziel bleibst.
Hinzu kommt der Umgang mit Konflikten. Veränderung verschiebt Zuständigkeiten, und damit entsteht Reibung zwischen Bereichen, die vorher reibungslos zusammengearbeitet haben. Du übst, solche Konflikte früh anzusprechen und die Beteiligten so einzubinden, dass sie an einer gemeinsamen Lösung mitarbeiten, statt auf eine Entscheidung von oben zu warten. Diese Kompetenzen wirken über den Change-Prozess hinaus, weil sie in jeder angespannten Situation greifen.
Diese Führungskompetenzen entwickelst Du nicht an einem Tag. Deshalb arbeiten wir mit Deinen echten Fällen und nicht mit Rollenspielen ohne Bezug. Du beschreibst eine Situation aus Deinem Bereich, probierst eine andere Herangehensweise aus und bekommst Rückmeldung von den anderen Teilnehmenden. Zwischen den beiden Workshoptagen testest Du das Gelernte im eigenen Team und bringst am zweiten Tag mit, was funktioniert hat und wo Du hängen geblieben bist.
Bei der Resilienz geht es darum, selbst gut in Energie zu bleiben. Wir arbeiten an Deinen inneren Reaktionsmustern: Was löst bei Dir Stress aus, und welche Routinen halten Dich über einen langen Change-Prozess hinweg stabil?
Umgang mit Widerstand?
Ablehnung im Change ist selten Verweigerung, sondern meist ein Hinweis auf ungeklärte Fragen. Wenn Du sie früh ansprichst, verhinderst Du, dass sie in den Untergrund wandert.
Der erste Schritt ist Zuhören mit echter Absicht. Frage konkret nach: „Was macht Dir an der neuen Aufgabenverteilung am meisten Sorge?“ Häufig stecken hinter der Ablehnung sachliche Bedenken, etwa fehlende Qualifikation oder eine Doppelbelastung, die niemand eingeplant hat.
Der zweite Schritt ist Transparenz über das, was feststeht. Unsicherheit entsteht nicht durch schlechte Nachrichten, sondern durch Informationslücken. Sage offen, was entschieden ist, was noch verhandelt wird und wann die nächste Information kommt. Ein verlässlicher Rhythmus wirkt stärker als eine perfekte Einzelbotschaft.
Der dritte Schritt ist Sichtbarkeit von Fortschritten. Wenn Menschen erste Ergebnisse sehen, sinkt die gefühlte Bedrohung. Feiere kleine Etappen regelmäßig, auch wenn das große Ziel noch weit entfernt liegt.
Nicht jeder Widerstand löst sich im Gespräch auf. Manchmal bleibt eine Person bei ihrer Ablehnung, und dann gehört zur Führung eine klare Ansage darüber, was verhandelbar ist und was nicht. Diese Klarheit wirkt besser als ein endloser Überzeugungsversuch, weil alle anderen im Team daran erkennen, woran sie sind. Wer Konflikte auf diese Weise erfolgreich klärt, verliert keine Autorität, sondern gewinnt sie.
Diese Schritte trainierst Du im Workshop an Deinen eigenen Fällen, inklusive der Situationen, in denen ein Gespräch schon einmal schiefgegangen ist.
Was ist Change Leadership?
Ein Change Leadership Training befähigt Führungskräfte, Veränderung aktiv zu gestalten statt sie nur zu verwalten. Das erfordert Haltung, klare Kommunikation und einen souveränen Umgang mit Emotionen.
Der Unterschied zu einer Projektmethodik liegt im Gegenstand. Es geht nicht um Meilensteinpläne, sondern um die Frage, wie Du als Change Leader wirkst, wenn die Organisation unter Spannung steht. Wie kommunizierst Du eine Entscheidung, die Du selbst noch nicht vollständig gut findest? Woran erkennst Du, dass Dein Team überlastet ist?
Unser Format verbindet drei Ebenen: fundierte Impulse zur Psychologie des Wandels, erprobte Change-Tools für den Arbeitsalltag und die Reflexion Deiner eigenen Muster. Du bringst reale Situationen aus Deiner Organisation mit und arbeitest an ihnen, statt an Fallbeispielen von der Stange.
Inhaltlich verbinden wir Strategie und Alltag. Du lernst, eine Vision so zu vermitteln, dass im Team Bilder entstehen statt Folienwissen. Neue Technologien erfordern dabei andere Botschaften als eine Umstrukturierung: Bei der einen geht es um Qualifikation und Zutrauen, bei der anderen um Sicherheit und Fairness. Wir üben beide Fälle. Change Leadership ist damit weniger ein Methodenkoffer als eine Führungshaltung, die Du gezielt trainieren kannst.
Vorbereitet wirst Du über eine 1,5-stündige E-Academy-Einheit. Danach folgen zwei Workshoptage, wahlweise in Präsenz oder in vier Live-Online-Sessions. Wer den Transfer absichern will, nutzt im Anschluss unsere Umsetzungsbegleitung on demand.
Inhalte des Trainings?
Du lernst, Veränderung verständlich zu kommunizieren, Betroffene frühzeitig einbinden zu können und mit Bedenken umzugehen, ohne in Rechtfertigung zu geraten. Dazu gehört, Prioritäten neu zu ordnen und das Team auf ein gemeinsames Ziel ausrichten zu können.
Der erste Block macht die Rahmenbedingungen greifbar. Du ordnest die Symptome der VUKA- und BANI-Welt ein und verstehst, warum klassische Steuerungslogik in komplexen Umfeldern an Grenzen stößt. Daraus leitest Du ab, welche Erneuerungsprinzipien in Deiner Organisation tatsächlich wirken, top down oder bottom up.
Der zweite Block ist psychologisch. Du erkennst die Phasen, die Menschen im Wandel durchlaufen, und erfährst, welche Reaktion in welcher Phase normal ist. Mit dem Modell „6 im Fokus“ bestimmst Du den Standort Deines Teams und wählst die Hebel, die zu dieser Position passen.
Der dritte Block ist Übung. Du führst schwierige Gespräche durch, formulierst Botschaften für unterschiedliche Zielgruppen und bekommst direkte Rückmeldung von den anderen Teilnehmenden.
Ein eigener Schwerpunkt liegt auf Motivation. Du lernst, die Chancen einer Veränderung zu benennen, ohne Risiken zu beschönigen, und förderst damit die Bereitschaft, aktiv mitzugestalten. Dazu gehört, skeptische Mitarbeiter*innen nicht überzeugen zu wollen, sondern sie an der Umsetzung zu beteiligen. Erfahrungsgemäß entsteht daraus mehr Bewegung als aus jedem Appell.
Am Ende nimmst Du keine Methodensammlung mit, sondern Formulierungen, die Du am Montag benutzen kannst.
Wo liegt der Unterschied?
Change Management plant und steuert den Prozess. Change Leadership führt die Menschen darin. Unser Training setzt bei der zweiten Aufgabe an.
Ein klassisches Change-Management-Seminar vermittelt Vorgehensmodelle, Rollenkonzepte und Werkzeuge zur Steuerung: Stakeholderanalyse, Kommunikationsplan, Meilensteine. Das ist nützlich, beantwortet aber nicht die Frage, was Du tust, wenn eine erfahrene Fachkraft nach der dritten Umstrukturierung innerlich kündigt.
Wir arbeiten an genau diesen Momenten. Statt einen Prozess auf Folien zu entwerfen, übst Du Gespräche, in denen Widerstand, Unsicherheit und Zielkonflikte auf dem Tisch liegen. Du reflektierst, wie Du wirkst, und erweiterst Dein Repertoire an Reaktionen.
Aus unserer Erfahrung liegt der eigentliche Erfolgsfaktor in der Führung, nicht im Modell. Ein sauber geplanter Prozess scheitert, wenn niemand das Team durch die unruhigen Wochen begleitet. Unser Ansatz setzt deshalb dort an, wo Erfolg tatsächlich entsteht, nämlich im Gespräch zwischen Führungskraft und Team. Für akute Situationen ergänzen wir das Training um individuelles Coaching.
Beide Perspektiven schließen sich nicht aus. Wenn Deine Organisation eine Methodik eingeführt hat, fügt sich unser Training gut daneben: Du bekommst die Führungsseite zu dem Prozessgerüst, das ohnehin läuft. Wer beides braucht, kombiniert das Training mit unserem Angebot „Change & Transformation gestalten und begleiten“.
Mitarbeitende sicher führen?
Du bekommst Change Tools, die in realen Veränderungsprozessen funktionieren: Gesprächsleitfäden, eine Standortbestimmung für Dein Team und Formulierungen für schwierige Botschaften.
Sicherheit entsteht bei Mitarbeiter*innen durch Vorhersehbarkeit. Deshalb arbeiten wir an Routinen statt an Einzelmaßnahmen: regelmäßige kurze Updates, ein fester Platz für Fragen im Teammeeting, klare Zuständigkeiten während der Übergangsphase. Diese Strukturen kosten wenig Zeit und nehmen dem Prozess viel Unruhe. Dazu kommt Deine eigene Verlässlichkeit. Wenn Du in der dritten Woche dieselbe Haltung zeigst wie am ersten Tag, überträgt sich das. Deshalb investieren wir zwei Workshoptage auch in Deine Resilienz und nicht nur in Methodik.
Damit das Gelernte nicht verpufft, verankern wir es in Routinen. Du legst am Ende des Workshops fest, welche zwei Schritte Du in den nächsten vier Wochen umzusetzen beginnst, und überprüfst sie kontinuierlich im eigenen Kalender. Diese praxisnahe Umsetzung ist uns wichtiger als methodische Vollständigkeit. Wer Veränderung langfristig gestalten will, braucht Führungsarbeit, die auch nach dem Projektabschluss weiterläuft, denn die nächste Transformation folgt meist schneller als geplant.
Genau darin liegt ein Beitrag zur Zukunftsfähigkeit: Teams, die neue Herausforderungen als positiven Teil ihrer Arbeit behandeln statt als Ausnahmezustand. Wirksam wird das, wenn Strategie, Vision und Alltag zusammenpassen und Führungskräfte aktiv dranbleiben. Der Erfolg zeigt sich dann weniger im Abschlussbericht als in der Stimmung im Team und in einer nachhaltig höheren Erneuerungsbereitschaft.
Nach dem Training bleibt die Umsetzungsbegleitung on demand als Anker. Du meldest Dich, wenn eine konkrete Situation ansteht, und bereitest sie gemeinsam mit uns vor. Der größte Vorteil besteht darin, dass das Gelernte im Führungsverhalten verankert wird.
Echte Stimmen. Echte Wirkung.



























































Dein Kontakt rund um Transformation und Change Management
Hanne Philipp
Führungskräftebegleitung & Organisationsentwicklung
Hanne Philipp ist Deine Ansprechpartnerin für Trainings, Coachings und Entwicklungsformate. Mit über 20 Jahren Erfahrung begleitet sie Führungskräfte und Teams wirksam. Du hast ein Anliegen oder willst gemeinsam erste Ideen entwickeln? Dann nimm gerne direkt Kontakt auf!
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Zur zusätzlichen Inspiration findest Du hier weitere Angebote aus unserem Portfolio, die Dich in Deinem Entwicklungsvorhaben unterstützen oder dieses wirkungsvoll ergänzen könnten:




























