Newsletterausgabe April 2015

Wenn's mal wieder länger dauert ... Dann doch lieber

Pyramidal präsentieren und kommunizieren

wenigen Worte, pyramidale Methode, erkennbare Quintessenz

Kennen Sie das als Zuhörer: lange Ausführungen ohne erkennbare Quintessenz, der Aha-Effekt erst nach Folie 35?

Das Wesentliche in wenigen Worten auf den Punkt bringen - aber so, dass es beim Gegenüber zu 100% sitzt: Gäbe es ein Olympia der Kompetenzen, in dieser Disziplin hätte die „pyramidale“ Methode beste Chancen auf Gold. In vielen deutschen Konzernen und innovativen Unternehmen werden bereits die Mannschaften aufgestellt – das Know-how liefern wir, als einer der wenigen in Deutschland.
Interessiert? Also, auf nach Gizeh!

Ihre
Astrid Angloher

Pyramidal Denken und Präsentieren: Auf den Punkt kommen in der beruflichen Kommunikation zwischen Globalisierung und Digitalisierung

empfängerfreundlich denken, Kernbotschaft formulieren

Gefragt nach den großen Herausforderungen der nahen Zukunft, nennen viele Unternehmen, die mit uns zusammen arbeiten, vor allem zwei Bereiche: den Umgang mit steigender Komplexität und Unsicherheit sowie die Bewältigung der generell zunehmenden beruflichen Kommunikation „auf allen Kanälen“.

Mails haben dem Telefon in den letzten Jahren den Rang abgelaufen. Präsentationen werden oft als selbsterklärende Entscheidungsvorlagen oder Dokumentationen angefertigt und verschickt – in virtuellen Teams über Kontinente hinweg. Folien zu Vorträgen sollen den roten Faden auch für diejenigen vermitteln, die bei der Präsentation selbst nicht anwesend sein können. Gespräche oder Telefonkonferenzen sollen Sachverhalte schnell und umfassend klären und voranbringen.

Das Nachvollziehen der Gedanken anderer gleicht oft einer Schatzsuche ohne Karte und GPS

Die ist besonders dann der Fall, wenn keine klare Gedankenstruktur erkennbar ist oder das Wesentliche gut vergraben unter vielen Details liegt.

Schlecht aufgearbeitete Informationen sind dadurch der Gefahr ausgesetzt, nicht aufgenommen oder gar nicht erst aufgefunden zu werden, also völlig verloren zu gehen. Sie kennen das vielleicht: Entscheidende Handlungsaufforderungen stehen in langen Mails ganz unten und werden überlesen, in Diskussionsbeiträgen und Präsentationen die entscheidenden Aussagen nicht prägnant für den Empfänger sichtbar gemacht, der wichtigste Punkt geht unter im „heißen Brei“ der Ausführungen.

Die Methode des pyramidalen Denkens und Präsentierens gibt dafür konstruktive Werkzeuge an die Hand. Das Ziel dabei ist es, den roten Faden sowohl ergebnis- als auch empfängerorientiert zu erarbeiten.

Ergebnisorientierung: Mit der Kernbotschaft beginnen

Das besondere an der pyramidalen Kommunikation ist, dass die entscheidende Information (fast) direkt zu Beginn kommuniziert wird. Dies bricht mit unseren Gewohnheiten, da wir in Schule, Ausbildung und Studium gelernt haben, immer erst nach einer ausführlichen Herleitung mit der Kernaussage zum Punkt zu kommen.

Dieses prozessorientierte Vorgehen wird jedoch den aktuellen Anforderungen nicht gerecht: niemand hat mehr die Zeit oder das Wissen, um sich in fremde Expertise so tief einzudenken oder alle gedanklichen „Wege“ des anderen genauso nachvollziehen zu können. Ein Umdenken ist hier gefragt.

Empfängerorientierung: Die Kernbotschaft maßschneidern

Nehmen wir an, Sie haben das Wesentliche herausgearbeitet. Aber ist es auch das Wesentliche für Ihr Gegenüber? Welche Art von Informationen, Empfehlungen oder Vorgaben sind für die Führungskraft, den Entwickler, den Vertrieb relevant?

Für eine derart maßgeschneiderte Kernbotschaft starten Sie bei den Bedürfnissen und Motiven Ihrer Empfänger. Sie versetzten sich mit dem 4-Seiten Modell in die Perspektive Ihrer Zielgruppe und sind so in der Lage, Ihre Kernbotschaft darauf aufbauend Schritt für Schritt zu erarbeiten. Diese holt Ihr Gegenüber bei seinem zentralen Informationsbedürfnis ab – passgenau und überzeugend.

Logische Struktur: Die Kernbotschaft mit den besten Argumenten untermauern

Auch bei der Untermauerung der Kernbotschaft spielen die Erkenntnisse über den Empfänger aus dem Perspektivwechsel eine zentrale Rolle.

Anhand der Fragen und Einstellungen der Zielgruppe wird der rote Faden und die weitere logische Struktur der Argumente und Aussagen entwickelt. Damit entsteht eine stützende „Basis“, mit der Sie das Wesentliche stets parat haben und bei Bedarf bis zur Detailebene ausführen können. Ganz nebenbei haben Sie damit auch den „elevator pitch“ für Ihre Ideen oder Themen entwickelt.

Nie ohne Karte und GPS! Was Sie sofort tun können

-       Wechseln Sie die Perspektive: Was sind die wesentlichen Bedürfnisse Ihrer Empfänger? Welchen Hintergrund haben sie, welche Interessen, Ängste, Vorbehalte, wie ist die Beziehung zu Ihnen und anderen am Thema Beteiligten?

-        Beziehen Sie in Ihre Kernbotschaften die Bedürfnisse der Empfänger ein: Erschließen Sie anhand des Erkenntnisse aus dem Perspektivwechsel die zentrale Frage Ihrer Empfänger. Formulieren Sie Ihre Kernbotschaft als Antwort auf diese Frage.

-        Beginnen Sie mit dem Wichtigsten: Kommen Sie zügig zum Punkt und vermitteln Sie Ihre Kernbotschaft bereits zu Beginn. So können Hörer oder Leser sofort einordnen worum es geht. Gerade im Mailverkehr geht so wichtiges nicht unter. Das mag erst ungewohnt erscheinen, aber die klarere und durchdachtere Vermittlung wird Ihnen Recht geben.

In diesem Sinne: Auf zu klarerer und strukturierterer Kommunikation mit der Pyramide

Wenn Sie Ihre Kenntnisse über die pyramidale Kommunikation vertiefen wollen, dann könnte Sie eines unserer beiden Seminare aus dem Offenen Seminarprogramm interessieren:

-       Überzeugend auftreten – pyramidal präsentieren: 12./13.05.2015
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-       Auf den Punkt gebracht – Pyramidal denken und strukturieren: 03.11.2015
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Alternativ konzipieren wir gerne mit Ihnen eine Inhouse-Maßnahme, um die Inhalte ganz ihren individuellen Bedürfnissen anpassen zu können. Sie möchten mit mehreren Personen teilnehmen? Bereits ab vier Personen lohnt sich ein Inhouse-Seminar gegenüber der Teilnahme am offenen Seminarprogramm für Sie.

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Wer nicht fragt, der nicht gewinnt. In unserer Olympiade der Kompetenzen ist die systemische Beratung eine noch verhältnismäßig junge Disziplin. Dafür aber mit immensem Potential!
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Diversity managen: Wie Vielfalt tatsächlich Trumpf wird

Vielfalt, Inclusion, kulturelle Abwechslung

Das Thema Diversity & Inclusion ist derzeit hoch im Kurs und erscheint so manchem als reines „Modethema“. Wir haben es deshalb auf den tatsächlichen Mehrwert für den Führungsalltag geprüft – und für gut befunden!

Aus Vielfalt im eigenen Team kann Schubkraft, Hochleistung und Innovation entstehen – selten jedoch geschieht dies von allein. Zurückhaltung, Unsicherheit oder auch Dissonanz sind typische Hemmschuhe für Teams, die sehr unterschiedlich zusammengesetzt sind oder einzelne Minderheiten enthalten. Andererseits kann auch eine zu große Homogenität „betriebsblind“ machen und Neuerungen verhindern.

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